Insolvenzantragstellung und Beratung im Insolvenzverfahren

Gerne helfen wir Ihnen, einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über Ihr Vermögen beim zuständigen Amtsgericht zu stellen. Dies erfolgt selbstverständlich nur dann, falls dies im Hinblick auf Ihre Verschuldungssituation und die vorhandenen Vermögensverhältnisse erforderlich ist. Alternativ kommt auch die Durchführung einer außergerichtlichen Schuldenbereinigung in Betracht.

Die Bearbeitungsdauer zwischen Erstgespräch und Abgabe des Insolvenzantrages beim zuständigen Gericht dauert üblicherweise zwischen sechs und acht Wochen.

Gerne beraten wir Sie auch während des laufenden Insolvenzverfahrens, z.B. bei der Antragstellung auf vorzeitige Restschuldbefreiung oder sonstigen Fragen im Zusammenhang mit Schreiben des Insolvenzgerichtes oder Ihres Insolvenzverwalters/Treuhänders.

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RA Dr. iur. Steffen Hattler (Rottweil und Stuttgart)
RA Hans Thaens (Offenburg)

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Häufige Fragen - Wir Helfen!

Nachfolgend beantworten wir Ihnen einige häufig gestellte Fragen aus den Bereichen des Insolvenzrechts

Für ergänzende Fragen - insbesondere zu Ihrem konkreten Fall - stehen Ihnen unsere erfahrenen (Fach-)Anwälte gerne zur Verfügung.

  • Wo kann ich Insolvenzantrag stellen?

    Der Insolvenzantrag ist grundsätzlich beim zuständigen Insolvenzgericht zu stellen. Dies ist bei Privatpersonen grundsätzlich dasjenige Gericht, in dessen Bezirk der persönliche Wohnsitz liegt. Sofern ein Geschäftsbetrieb besteht, ist das Insolvenzgericht am Ort des Geschäftsbetriebs zuständig.
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  • Wer hilft bei Problemen im Insolvenzverfahren?

    Bei Problemen im Insolvenzverfahren ist es grundsätzlich ratsam, sich mit dem bestellten Insolvenzverwalter/Treuhänder in Verbindung zu setzen. Alternativ können Sie auch das zuständige Insolvenzgericht als Aufsichtsorgan oder einen Rechtsanwalt beauftragen, der dann Ihre Interessen gegenüber dem Insolvenzgericht oder dem Insolvenzverwalter/Treuhänder wahrnimmt.
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  • Wie lange dauert ein Insolvenzverfahren?

    Die Dauer des Insolvenzverfahrens lässt sich grundsätzlich nicht vorherbestimmen. Für die Dauer des Insolvenzverfahrens ist insbesondere maßgebend, wie lange die Verwertung der zu verwertenden Vermögensgegenstände dauert. Ergänzend wird auf die Antwort zur Frage "In welche Abschnitte gliedert sich ein Insolvenzverfahren?" verwiesen.
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  • In welche Abschnitte gliedert sich ein Insolvenzverfahren?

    Das Insolvenzverfahren bei natürlichen Personen gliedert sich in das eigentliche Insolvenzverfahren, das auf die Verwertung der Vermögensgegenstände gerichtet ist und auf die sog. Wohlverhaltensperiode. Das eigentliche Insolvenzverfahren wird aufgehoben, sobald die zu verwertenden Vermögensgegenstände verwertet sind. Die Wohlverhaltensperiode beginnt mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens und dauert maximal sechs Jahre. Danach erteilt das Insolvenzgericht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen die Restschuldbefreiung. Von der Restschuldbefreiung ausgenommen sind insbesondere Verbindlichkeiten des Schuldners aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung, aus rückständigem gesetzlichen Unterhalt, den der Schuldner vorsätzlich pflichtwidrig nicht gewährt hat, oder aus einem Steuerschuldverhältnis, sofern der Schuldner im Zusammenhang oder wegen einer Steuerstraftat rechtskräftig verurteilt worden ist, und Geldstrafen. Ergänzend wird auf § 302 InsO verwiesen. Erforderlich ist, dass der jeweilige Gläubiger dies geltend macht. Eine Verkürzung der Wohlverhaltensperiode auf fünf Jahre kommt dann in Betracht, wenn der Insolvenzschuldner einen Antrag stellt, mindestens fünf Jahre der Wohlverhaltensperiode verstrichen sind und der Schuldner die Kosten des Verfahrens berichtigt. Eine Verkürzung auf mindestens drei Jahre ist auf Antrag möglich, wenn zusätzlich eine Befriedigung der Forderungen der Insolvenzgläubiger i.H.v. mindestens 35% möglich ist. Zu Details und zum Verfahren wird auf die gesetzliche Regelung verwiesen.
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